EHC Indianas Sursee – HPE 9:4 (4:0, 1:0, 4:4)

Samstag, 24. Februar 2018, 20:15 Uhr, Eishalle Sursee, Zuschauer: 38, Punktrichter: L. Zingg, Schiedsrichter: H.P. Messerli, S. Lüdi

Matchtelegramm: 

Bemerkungen: HPE ohne Oliver Welker, Christian Gwerder, Stephan Uhr, Bruno Schindelholz, Patrick Studer, David Steffen (verletzt), Dominik Felder

su. Am vergangenen Samstag waren die Hockeyplöischler Escholzmatt beim aktuellen Tabellenleader, den Indianas aus Sursee zu Gast. Es war ein attraktives Spiel zu erwarten. Die Abwesenheitsliste der Escholzmatter nimmt für einmal wieder desaströse Formen an. Entsprechend waren nur 10 Feldspieler eingetragen.

Das gleiche gilt für den EHC Indianas, auch diese starteten mit lediglich 10 Spielern. Auf das Tempo des Geschehens hatte dies jedoch keinen Einfluss. Die Plöischler wurden sprichwörtlich überrannt und nach bereits 75 Sek. war man mit 0:2 im Hintertreffen. Die Gäste konnten eine Reaktion zeigen und hielten das vorgegebene, hohe T

empo mit. Es war ein intensives, erstes Drittel mit einer humorlosen Effizienz der Heimmannschaft. Mit zwei weiteren Toren und einer 4:0- Führung konnten die Indianas den Pausentee geniessen.

Die Plöischler, nach eher bitterem Tee, wollten den mitgereisten Fans eine Reaktion zeigen. Beidseitig wurde weiter gepowert, was das Zeug hielt, wobei die Escholzmatter stets das eine Quäntchen mehr aufbringen mussten, um mitzuhalten. Man haderte zusätzlich mit dem fehlenden Glück, denn der stetige Aufwand wurde nicht belohnt. Der Kollateralschaden konnte verhindert werden, trotzdem wurde man mit einem weiterem Gegentor und 0:5 in die Pause geschickt.

Im Schlussabschnitt wurden die Mühen belohnt und das schwarze Ding fand den Weg doch noch in das Tor der Indianas. Fabian Wallimanns persönlich starker Auftritt wurde gleich mit drei Toren seinerseits gekrönt. 5:1 nach 46 Minuten, 6:2 nach 47 Minuten und 9:3 nach 58 Spielminuten. Wie dem Resultat zu entnehmen ist, hatten die Surseer stets eine Antwort auf die Anschlusstreffer parat. Seitens Plöischler wurde die Situation mit dem nötigen Galgenhumor genommen. In der 59. Minute schminkte Tom Bachmann das Resultat mit dem verwerteten Penalty zum Schlussstand von 9:4. Mehr lag leider nicht mehr drin, der Gegner stand nach diesem Treffer zu defensiv. Spass beiseite… Man muss neidlos zugestehen, dass die Indianas heute eine Schuhnummer zu gross waren, wobei bei mehr Wettkampfglück das Resultat wohl freundlicher ausgesehen hat.

Es gilt nicht, mit der gezeigten Leistung zu hadern, sondern nach vorne zu blicken. Im Kampf um die ersten vier Plätze sind noch Punkte nötig. Die nächste Möglichkeit dazu ergibt sich am SA, 10.03.2018, 16:45 in Sursee gegen den EHC Penguins. Ich habe Andreas Moser telefonisch nicht erreicht und weiss somit nicht, wie sich angeschossene Pinguine verhalten. Geschenke erwarten kann man sicherlich nicht, die Duelle sind stets hart umkämpft.

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