Halbfinal Bulls vs HPE 4:5 (2:1, 1:1, 2:2)

Samstag, 24. März 2018, 20:45 Uhr, Eishalle Sursee, Zuschauer: 105, Punktrichter: xxx Schiedsrichter: xxx /xxx

Matchtelegramm: 

Vogelsang Bulls

G A PIM
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Bemerkungen: HPE ohne Oliver Welker, Christian Gwerder, Stephan Uhr, Patrick Studer, David Steffen (verletzt)

su. Im ersten Halbfinal des SurseePilatus-Cup setzte sich im Indianerduell der Stamm aus Sursee knapp gegen die Aargauer Rothäute durch. Somit war der erste Finalteilnehmer geklärt. Im zweiten Halbfinal duellierten sich die Bullen aus Vogelsang gegen die Hockeyplöischler Escholzmatt. Die Vorzeichen deuteten auf ein knappes Resultat hin, in der Meisterschaft konnten sich beide Teams je einen Sieg nach Penaltyschiessen an die Masten heften. Das klirrende Geräusch der zusammenstossenden Bierfläschli von der Garderobe nebenan beeinträchtigten minim die Vorbereitungsphase, andererseits hatte es etwas beruhigendes…

Die Hockeyplöischler starteten konzentriert in das Spiel. Schon kurz nach Beginn wurde mit einem Pfostenschuss ein Ausrufezeichen gesetzt. Doch auch die Aargauer zeigten ihr Potenzial auf und schossen im Gegenzug den Führungstreffer. Die Escholzmatter drückten weiter auf das Gaspedal, mit dem gewohnten Biss, und dominierten das Geschehen. Der Ausgleichstreffer musste eine Frage der Zeit sein. Et voilá: Riccardo Wallimann, im Slot stehend, versenkte die Scheibe zum Ausgleich. Zur Drittelshälfte konnten die Plöischler erstmals in  Überzahl antreten. Ein gutes Powerplay, mit vielen ungenutzten Möglichkeiten… Machten es die Vogelsänger besser? Die Rotgelben hatten aber auch die Unterzahl und Gegner im Griff. Sogar in Minderzahl bestanden Möglichkeiten, die Führung zu erzielen. Viele verstrichene Chancen bei einem guten Drittel, sollte hier nicht noch eine Belohnung drinnliegen? Liegt doch drin!! Marco Wallimann versenkte, ebenfalls in bester Abschlussposition, zur erstmaligen Führung. Mit dem wichtigen Treffer und der 1:2 Führung konnte das Drittel beendet werden.

Der Mittelabschnitt startete wie das erste Drittel gehört hatte: Die Luzerner hatten alles Griff. Doch die im Hintertreffen liegenden Bulls legten einen Gang zu, das Spiel wurde beidseitig hart aber fair geführt. Die Vogelsänger konnten das Spieldiktat übernehmen und zwangen die Eschlolzmatter vermehrt in ihre Zone retour. Zur Mitte nahm der Druck noch mehr zu, die Überzahl trug aber noch keine Früchte. Der Ausgleichstreffer lag in der Luft… Doch entgegen dem Spielverlauf konnte Stefan Bachmann zum 1:3 ausbauen. Der Treffer schien ein wenig Luft zu geben, diese ware von Nöten, denn das Spiel war schnell kräfteraubend. Doch die Vogelsänger liessen sich nicht vom Kurs abbringen, diese powerten weiter. Die Plöischler halfen dem Geschehen ein wenig nach, mit unnötigen Strafen und in doppelter Unterzahl musste kurz vor der Pause der 2:3 Anschlusstreffer hingenommen werden. Der Start in den Schlussabschnitt wird eminent wichtig sein. Wer denn Fokus nicht verliert, wird das Spiel für sich entscheiden.

Am Selbstbewusstsein sollte es nicht scheitern, das Bier wurde beidseits bereitgestellt. Der Start liess sich blicken… Die Bulls entwischten den Plöischlern und schossen den Ausgleich, 3:3. War dies der Genickbruch der Escholzmatter, Keineswegs! Im Gegenzug konnte Stefan Bachmann zum erneuten Führungstreffer einschiessen. Den Argaauern flatterten langsam die Nerven, auf und neben dem Feld. Für einen übertriebenen Check wanderte der Vogelsänger auf die Strafbank. Die Möglichkeit liessen sich die Plöischler nicht entgehen, Tom Bachmann legte zur erstmaligen 2-Toreführung vor. Nun war definitiv Feuer im Dach. Entsprechend liessen die nächsten Strafen nicht lange auf sich warten. Die Zeit lief kontinuierlich runter, auch ehe die Hockeyplöischler ihrerseits die nächste Strafe ohne Gegentor überstanden. Noch sechs Minuten zu spielen, die Vogelsänger haderten mit sich selbst und zeigten Nerven, was die Escholzmatter in ihrem tun bestätigte. Noch drei Minuten, die nächste Strafe gegen Escholzmatt, ein weiteres Mal war schwerstarbeit angesagt. Und tatsächlich wurde die Undiszipliniertheit bestraft, nur noch 4:5, noch blieben 2 Minuten zu spielen, Hochspannung bis zum Schluss. Die Escholzmatter liessen sich aber nicht mehr um die Finalteilnahme bringen und brachten die Führung über die Zeit. „Jetzt sind doch die schon wieder im Final!“ Dieser findet am DO, 29.03., 20:10 in Sursee gegen den EHC Indianas statt. Unterstützung kann definitiv gebraucht werden, danke für die heutige Unterstützung!

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