13:4 (4:1 / 6:2 / 3:1)

Nach der Auftaktniederlage der neuen Saison reisten wir mit dem klaren Ziel nach Luzern, die ersten Punkte einzufahren und endlich den ersten Sieg zu feiern. Die Ausgangslage war allerdings alles andere als ideal: Mehrere Absenzen zwangen den Coach zu einigen Umstellungen, und schon vor dem Anpfiff war klar, dass es ein hartes Stück Arbeit werden würde. Dennoch starteten wir mit viel Motivation und Siegeswillen in das Auswärtsspiel gegen die Black Stars Luzern.

Erstes Drittel: Früher Rückstand trotz Kampfgeist
Der Beginn verlief jedoch ganz anders als erhofft. Die Luzerner legten los wie die Feuerwehr und überrannten uns in den ersten Minuten regelrecht. Unsere Defensive hatte Mühe, sich zu sortieren, und auch im Spielaufbau fehlte zunächst die nötige Ruhe. Die Black Stars nutzten diese Unsicherheiten eiskalt aus und gingen schnell in Führung. Trotz des frühen Rückstands zeigte unser Team Moral. Mit einem schön herausgespielten Angriff gelang uns der zwischenzeitliche Ausgleichstreffer, der neuen Mut gab. Doch die Gastgeber reagierten sofort, nutzten jede Unachtsamkeit und stellten bis zur ersten Drittelspause auf 4:1. Ein ernüchterndes Resultat nach 20 Minuten, das aber den Einsatzwillen unserer Mannschaft nicht bremsen konnte.

Zweites Drittel: Verletzungspech und schwierige Umstände
Der Start ins Mitteldrittel brachte eine Schrecksekunde: Unser Goalie Flöru verletzte sich und konnte nicht weiterspielen. Da kein Ersatztorhüter verfügbar war, sprang kurzerhand der zweite Goalie der Black Stars für uns ein – eine großartige sportliche Geste, für die wir uns herzlich bedanken möchten. Trotz dieser aussergewöhnlichen Situation kämpfte unsere Mannschaft unermüdlich weiter. Wir erarbeiteten uns mehrere gute Chancen, scheiterten aber immer wieder am gegnerischen Torhüter oder an der eigenen Effizienz. Die Black Stars hingegen zeigten sich kaltschnäuzig und nutzten ihre Möglichkeiten konsequent. So wuchs der Rückstand Tor um Tor, und nach 40 Minuten stand es 10:3 für Luzern.

Drittes Drittel: Zusammenhalt bis zum Schluss
Im letzten Abschnitt war die Partie zwar entschieden, doch unser Team zeigte Charakter. Niemand ließ den Kopf hängen – im Gegenteil: Das Zusammenspiel funktionierte phasenweise sehr gut, und jeder kämpfte für den anderen. Wir suchten weiter den Weg nach vorne, verteidigten mit Einsatz und versuchten, den Schaden in Grenzen zu halten. Trotz aller Bemühungen kamen die Black Stars noch zu drei weiteren Treffern, während wir selbst noch einmal erfolgreich waren und das Resultat auf 13:4 verkürzen konnten.

Fazit: Niederlage mit Kampfgeist und Teamspirit
Das klare Endresultat spiegelt den Spielverlauf zwar wider, erzählt aber nicht die ganze Geschichte. Trotz schwieriger Umstände – Absenzen, frühe Gegentore und die Verletzung unseres Goalies hat die Mannschaft nie aufgegeben. Der Zusammenhalt und die Moral im Team stimmten, und gerade in der Schlussphase zeigte sich, dass der Wille, füreinander zu kämpfen, ungebrochen ist. Nun gilt es, aus diesem Spiel die richtigen Schlüsse zu ziehen, die positiven Ansätze mitzunehmen und in der kommenden Partie mit neuem Elan anzugreifen. Auch wenn das Ergebnis deutlich ausfiel, bleibt die Erkenntnis: Einsatz, Teamgeist und Kampfbereitschaft stimmen – und darauf lässt sich aufbauen.

Für Escholzmatt spielten:
Florian Steffen, Roland Zihlmann, Christian Kaufmann, Thomas Bachmann, Marco Fallegger, Julian Kaufmann, Lukas Zemp, Dave Steffen, Mike Kraft, Lukas Wallimann, Riccardo Wallimann, Roman Meier, Oliver Meier, Thomas Allemann

Coach: Welker Oliver

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