4:5 (0:1 / 1:3 / 3:0 / 0:1)

Samstag in Zug – Wiedergutmachung nach bitterer Niederlage

Nach der schmerzhaften 7:4-Niederlage gegen HMH eine Woche zuvor war die Mission klar: Die Hockeyplöischler wollten zurück in die Erfolgsspur finden. Die Worte von Coach Oli hallten noch nach – diesmal sollten die Punkte mit nach Hause.

Erstes Drittel (0:1)

Von Beginn weg zeigten die Plöischler eine andere Körpersprache als noch gegen HMH. Konzentriert, griffig und mit dem unbedingten Willen, die Schmach der Vorwoche wettzumachen. Wo man vor einer Woche noch „einen Schritt zu spät“ war, gewann man diesmal die entscheidenden Zweikämpfe. Die Belohnung folgte prompt – das 1:0 für die Gäste. Anders als im Spiel gegen HMH, wo man die frühe Führung schnell wieder hergab, stand die Defensive diesmal kompakt. Zugerland fand kaum Lücken, und so ging es mit einem verdienten Vorsprung in die erste Pause.

Zweites Drittel (1:3)

Was folgte, war ein Mitteldrittel nach Mass. Drei weitere Treffer zum 4:0 – die Plöischler spielten sich förmlich in einen Rausch. Die Lektionen aus dem HMH-Spiel schienen angekommen: Diesmal liess man dem Gegner keine Luft zum Atmen. Einzig die Chancenverwertung blieb ein Thema – wie schon in den Spielen zuvor blieben einige hochkarätige Möglichkeiten ungenutzt. Zugerland kam kurz vor der Sirene noch zum 4:1-Anschlusstreffer. Drei Tore Vorsprung, das sollte reichen? Oder etwa nicht?

Drittes Drittel (3:0)

Wer das HMH-Spiel noch im Kopf hatte, ahnte Böses – und behielt leider recht. Wie schon die Hausherren aus Zug vor einer Woche kam auch Zugerland wie verwandelt aus der Kabine. Tor um Tor schmolz der komfortable Vorsprung dahin. Die Parallelen zum Vorwochenspiel waren erschreckend: Wieder wurden die Beine schwer, wieder war man einen Tick zu spät, wieder schlichen sich Nervosität und Unsicherheit ein. Am Ende stand es 4:4 – ein déjà-vu der unangenehmen Art. Chancen zum entscheidenden Treffer waren da, doch wie so oft wollte der Puck nicht ins Tor.

Penaltyschiessen – Diesmal mit Happy End

Doch hier endeten die Parallelen zur Vorwoche. Was gegen HMH im Schlussdrittel noch völlig aus den Händen geglitten war, brachten die Plöischler diesmal über die Ziellinie. Im Penaltyschiessen behielten sie die Nerven und sicherten sich den hart erkämpften Sieg.

Fazit:

Nach der bitteren 7:4-Niederlage gegen HMH war diese Partie Balsam für die geschundene Plöischler-Seele – auch wenn der Weg dorthin nervenaufreibend war. Die Mannschaft bewies Moral und holte sich diesmal die Punkte, die ihr vor einer Woche noch entglitten waren. Die Chancenverwertung bleibt das grosse Thema: Werden diese Möglichkeiten konsequenter genutzt, müssen solche Zitterpartien gar nicht erst entstehen. Doch am Ende zählen die Punkte – und die sind endlich wieder auf dem Konto der Hockeyplöischler. Nun Wünschen wir allen Frohe Festtage und einen guten Rutsch ins 2026!

Für die Hockeyplöischler spielten:

Florian Steffen, Roland Zihlmann, Thomas Bachmann, Marco Fallegger, Julian Kaufmann, Lukas Zemp, Dave Steffen, Slavomir Holoska, Lukas Wallimann, Simon Indermühle, Riccardo Wallimann, Pascal Käser, Oliver Meier
Coach: Welker Oliver, Josh Hauser

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