1:11 (0:3 / 1:4 /0:4)
An diesem Freitagabend reiste mit den Penguins Sursee ein harter Brocken nach Huttwil und das erste Spiel der Hockeyplöischler im Jahr 2026 sollte nicht zu wenig versprechen.
Erstes Drittel (0:3)
Das Spiel begann in einem offenen Schlagabtausch und nur durch die hervorragende Torhüterleistung auf beiden Seiten blieben die ersten 10 Minuten torlos.
Trotz der vielen und schnellen Kontern der Hockeyplöischler musste das erste Tor des Heimteams noch auf sich warten lassen. Im Gegenzug konnten die Gäste aus Sursee sich immer wieder in der offensiven Zone festkrallen und wurden dafür auch dreimal belohnt.

Zweites Drittel (1:4)
Mit frischen Beinen und motiviert durch die vielen nennhaften Chancen im ersten Drittel kehrten die Plöischler nach der Pause zurück auf das Eis. Allerdings wurde diese Motivation früh durch einen Doppelschlag der Penguins auf die Probe gestellt, wobei der erste Treffer dieser Doublette aus Sicht des Heimteams sehr unglücklich war. Wegen eines verlorenen Handschuhs musste sich ein Plöischler während des verteidigen in der eigenen Zone auswechseln lassen. Die weiter entfernte Bank des Heimteams verschaffte den Penguins genügend Zeit die Scheibe in einer Überzahlsituation ins Tor zu tragen.
In der 33. Minute gab es dann einen Lichtblick zum bisher sehr ernüchternden Resultat. Riccardo Wallimann konnte sich gegen die gegnerische Verteidigung durchsetzen und den Puck souverän im Netz unterbringen. Weniger als eine Minute später kam aber prompt die Antwort der Gäste die auf das 1:7 Pausenresultat erhöhten.

Drittes Drittel (0:4)
Im letzten Drittel entluden sich dann alle angestauten Emotionen. Das Spiel wurde zunehmend körperlich und damit kam es auch zu vielen Strafen auf beiden Seiten. Die Gäste fanden in diesem eher chaotischen Drittel noch viermal einen Weg die Scheibe ins Tor zu bugsieren. Endstand 1:11
Fazit:
Nach einem hitzigen Spiel, das besonders die Schiedsrichter gefordert haben dürfte, gilt es als erstes das Positive mitzunehmen. Der Kampfgeist und Einsatz der Plöischler war außerordentlich hoch und zu keinem Zeitpunkt ließ sich die Mannschafft durch das Resultat entmutigen. Trotzdem ist es wichtig in umkämpften Spielen einen kühlen Kopf zu bewahren. Denn im sogenannten “Game of violent Gentlemen” ist der Unterschied zwischen Fairplay und Strafe oft dünner als das Eis auf dem gespielt wird.

Für die Hockeyplöischler spielten:
Florian Steffen, Roland Zihlmann, Thomas Bachmann, Stefan Bachmann, Marco Fallegger, Lukas Zemp, Dave Steffen, Mike Kraft, Marco Wallimann, Lukas Wallimann, Simon Indermühle, Riccardo Wallimann, Pascal Käser, Oliver Meier, Allemann Thomas
Coach: Welker Oliver
Matchuhr: Josh Hauser, Kilian Mahler

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